Als Austauschschülerin in der Fremde zu leben, ist nicht immer leicht. Die Erfahrung habe ich selbst gemacht. Ich bin zum Beispiel in Argentinien ein Jahr lang „la alemana“ geblieben, was vielleicht vor allem daran lag, dass ich das spanische Doppel-R nicht richtig aussprechen konnte. Apropos „richtig“: Ich habe mich während meines Auslandaufenthalts nicht immer korrekt verhalten. Deshalb möchte ich der Austauschschülerin, die fünf Tage bei uns wohnt, eigentlich keine Vorhaltungen machen. Oder doch?
Autor: Sophie bloggt
Zum ersten Mal: Mit Belle über die Macrons plaudern
In meinem Alltag bleibt oft nur Zeit für das sogenannte Wesentliche: Zahnarzttermine, Hausarbeit, Punkte auf To-Do-Listen. Was dort nicht steht, geht manchmal unter. Das sollte es nicht! Heute schreibe ich deshalb über Perlen des Alltags, Apfelkompott und über den journalistischen Spürsinn meiner ältesten Tochter.
Zum letzten Mal: Everybody’s Darling
Glaubt hier jemand außer mir an Astrologie? Daran, dass man eigentlich gar nicht aus seiner Haut kann, weil das eigene Sternzeichen alles vorgibt? Heute schreibe ich über meinen Hang, allen gefallen zu wollen, über mein astrologisches „perfect match“ und über meinen Bruder, der Löwe ist und angeblich ein schnurrendes Kätzchen in sich verbirgt.
Immer wieder: Die zweite Reihe
Auch wenn es heute unter anderem um eine Beerdigung geht, schreibe ich über mein glückliches Leben und ausnahmsweise mal über die Menschen, die keine Hauptrolle darin spielen, es aber dennoch zu dem machen, was es ist: über meine Friseurin, über Supergirls Freundinnen – und Kollegen, die mir mehr am Herzen liegen als mir im Alltag bewusst ist.
Immer wieder: An der Tür lauschen
Meinen Töchtern ist es vielleicht ein bisschen peinlich, aber ich kann einfach nicht anders: Manchmal machen sie Dinge, die mich zu Tränen rühren. Ich sehe das übrigens auch bei anderen Eltern, dieses Glänzen in den Augen. Liebe und Stolz. Und selbst darüber könnte ich Tränen vergießen. Mein Herz ist durchlässig und weich.
Immer wieder: Teilzeitfalle
Eigentlich möchte ich zwischen den einzelnen Blogbeiträgen keine allzu langen Pausen entstehen lassen. Es gibt sogar Menschen, denen es auffällt, wenn ich eine Weile nichts veröffentliche. Manche fragen dann sogar nach. Tausend Dank, das tut mir total gut. Ich freue mich so sehr über meine Leserinnen und Leser! Leider kommt mir beim Schreiben manchmal mein Job dazwischen. Es gibt Zeiten, da versinke ich förmlich in Arbeit. So wie jetzt.
REISE: Zum ersten Mal: Amalfiküste
Die Hausratversicherung hat endlich den Schaden beglichen, der uns beim Einbruch in unseren Mietwagen entstanden ist. Es ist an der Zeit, über die schönen Seiten Italiens zu schreiben! Heute geht es um heiße Kurven, den pyroklastischen Strom und Zitronensorbet. Außerdem mit dabei: viele Fotos, die hoffentlich für sich sprechen (und trotzdem Bildunterschriften haben).
Zum ersten Mal: Der neue Schlitten
Immer wieder: Der Geist der Weihnacht
Ich glaube, der Geist der Weihnacht ist viel kleiner als man denkt. Er kann in einer Christbaumkugel stecken, die an einer Haltestange in der U-Bahn hängt, und jedenfalls viel seltener oder nie in einem neuen Smartphone oder einer Designer-Handtasche. Heute schreibe ich in aller Kürze über Kulturbeutel, Papiermüll und meine liebsten Weihnachtsfilme.
Zum ersten Mal: Wunschzettel mit PowerPoint
Dieses Jahr hat sich Supergirl etwas ganz Besonderes für den Weihnachtsmann einfallen lassen. Sie hat ihre Wünsche digital gesammelt – und praktischerweise auch gleich zu Onlineshops verlinkt. Vor lauter Begeisterung über die schöne Präsentation habe ich allerdings total vergessen, was sich Supergirl wünscht.
Immer wieder: Hände waschen
Ich muss hier mal wieder etwas Heiteres schreiben, denke ich, aber der November macht es mir nicht leicht. Anfang des Monats wurden wir bestohlen, dann ist das E-Mail-Postfach meiner Mutter gehackt und sie erpresst worden. Seit ein paar Tagen ist unser Kaninchen Jimmy krank. Wie ich mit all den Negativ-News umgehe? Meine Zwänge nehmen zu.














